Schlafhygiene - 10 Tipps für einen gesunden Schlaf

@ Cris Saur / Unsplash
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Ohne einen erholsamen Schlaf fühlen wir uns nicht gut, können uns schlechter konzentrieren und sind anfälliger für Infekte. Neulich habe ich gelesen, dass wir 30% unseres Lebens verschlafen - bei einer Lebenszeit von 80 Jahren sind das fast 25 Jahre!

 

Es lohnt sich also, sich einmal die Zeit zu nehmen, über die sog. Schlafhygiene nachzudenken - also über die Frage, wie Schlaf möglichst gesund und wohltuend sein kann. Denn Fakt ist: es gibt eine ganze Menge Möglichkeiten, möglichst gut und entspannt zu schlafen. Einige davon findest du hier.

1. Sport fördert einen erholsamen Schlaf - allerdings mindestens vier Stunden vor der Schlafenszeit.

 

2. Keine fettreichen oder scharfen Speisen vor dem Schlafengehen! Schone deinen Körper und gönne ihm am Abend eher leichte Kost.

 

3. Lege eine Entspannungsphase zwischen Tagaktivität und Nachtruhe ein, damit dein Körper langsam umstellen kann. In dieser Phase empfiehlt sich ein Spaziergang, ein Vollbad oder eine Buch.

 

4. Eine angenehme Schlafumgebung ist wichtig für einen erholsamen Schlaf. Richte dir dein Schlafzimmer so ein, dass du dich entspannen kannst. Verbanne technische Schlafstörer wie leuchtende Wecke und natürlich blinkende Smartphones!

 

5. Ein kühles Schlafzimmer ist die halbe Miete. Experten empfehlen eine Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad Celsius.

 

6. Eine passende Matratze ist wichtig. Schau', dass diese weder zu hart, noch zu weich ist.

 

7. Sorge für die richtigen Lichtverhältnisse. Eine Investition in eine lichtundurchlässige Gardine oder eine Jalousie empfiehlt sich insbesondere bei heller Straßenbeleuchtung.

 

8. Liege nicht länger als 15 Minuten lang gelangweilt und hellwach im Bett. Versuche es mit einer bewussten Atmung, wobei du für einige Minuten tief und konzentriert in den Bauch ein- und ausatmest. Sollte es keine entspannende Wirkung auf dich haben, so stehe auf und gönne dir ein koffeinfreies Heißgetränk bei ruhiger Musik oder Naturklängen.

 

9. Schaue nicht auf die Uhr. Dies erhöht den Druck und sorgt lediglich für Nervosität.

 

10. Gehe nicht mit der Angst vor Schlafstörungen ins Bett, sondern mit einem „Heute werde ich gut schlafen“.

Eine positive Einstellung hilft dir dabei, den Teufelskreis aus Angst, Schlafstörung und Frustration zu durchbrechen.

 

Klar ist bei alledem natürlich auch: bei häufigeren und starken Schlafstörungen solltest du immer einen Arzt aufsuchen!

 

Autorin: Marie-Lena Nelle